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Sieben Faktoren bestimmen unseren Tourismus in der Pandemie

Ferien und Freizeit in den Bergen werden auch im Sommer 2021 unter Schutzkonzepten möglich sein. Die Taskforce "Corona II Engadin" hat sieben Faktoren beschrieben, welche den Tourismus im kommenden Sommer bestimmen werden. Zum zweiten Mal hat sie auch Szenarien entwickelt, welche die Betriebe des Tourismus bei der Vorbereitung auf die kommende Saison unter der Pandemie unterstützen.

Die warme Jahreszeit, die Impfung von immer mehr Menschen und die gezielte Teststrategie des Kantons werden vermutlich helfen, die Pandemie in Graubünden im kommenden Sommer abzuschwächen. Zu diesem Schluss kommt die Taskforce "Corona II Engadin". Sie hat sieben Faktoren beschrieben, welche den touristischen Sommer in den Alpen bestimmen werden:
• die Entwicklung der Pandemie in der Schweiz
• die internationale Entwicklung der Pandemie
• Virusmutationen, Wirksamkeit vorhandener Impfstoffe, Entwicklung neuer Impfstoffe
• Impfkampagnen in der Schweiz und in unseren touristischen Kernmärkten
• Massen-, Firmen, und Schultests in Graubünden
• die Akzeptanz von Schutzkonzepten, Selbstdisziplin und Einhaltung bei der Bevölkerung und bei den Gästen
• die warme Jahreszeit und die Möglichkeit, mehr Zeit im Freien zu verbringen

«Das Engadin bereitet sich auf einen starken Sommer 2021 vor. Die Schutzkonzepte haben seit letztem Frühling gut funktioniert. Sie werden weiterentwickelt und bleiben uns zumindest in Teilen noch bis in den kommenden Herbst oder Winter erhalten», sagt Jan Steiner, Mitglied der Geschäftsleitung der Engadin St. Moritz Tourismus AG und Co-Leiter der Taskforce. «Auslandreisen bleiben wohl auch im kommenden Sommer kompliziert. Das wird einen Teil der Gäste aus dem nahen Ausland davon abhalten, in die Region zu kommen. Andererseits bleiben auch Schweizer Gäste wohl eher im Inland und könnten der Alpenregion wie in den beiden Vorjahren zu einem touristisch starken Sommer verhelfen. Entsprechend gehen wir von einem guten Sommergeschäft aus.»

Der Erfolg der Impfkampagnen in der Schweiz und dem Ausland sei für das weitere Tourismusjahr bestimmend, schreibt die Taskforce in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Handbuch für den Sommer. «Trotz einiger Unsicherheiten zur Wirksamkeit der Impfung gegen die mutierten Viren sind wir zuversichtlich, dass die Massnahmen des Bundes in der Gastronomie und bei Veranstaltungen im Frühsommer gelockert und im Laufe des weiteren Jahres vielleicht sogar aufgehoben werden können», erklärt Christian Gartmann, Initiant und Co-Leiter der Taskforce. «Voraussetzung für eine Normalisierung ist aber eine zügige Durchimpfung der Risikogruppen und der gesamten Bevölkerung.»

Szenarien als Vorbereitung auf die Sommersaison

Für den Sommertourismus 2021 in Südbünden ist entscheidend, dass sich die Gäste in der Region weiterhin sicher und wohl fühlen. «Die konsequente und einheitliche Umsetzung der Schutzkonzepte durch die Betriebe und die wegweisende Teststrategie des Kantons Graubünden werden – wie schon im ablaufenden Winter – sehr wichtige Arbeit dafür leisten», fasst Jan Steiner zusammen.

Aus den Erfahrungen seit der ersten Welle 2020 und zahlreichen Expertengesprächen hat die Leitung der Taskforce wieder 23 Szenarien ausgearbeitet, welche mögliche Auswirkungen der Pandemie in den kommenden acht Monaten beschreiben. Die Szenarien sollen den Betrieben helfen, sich auf mögliche Entwicklungen vorzubereiten, ihre Kader dafür auszubilden und ihre Mitarbeitenden auf die noch immer andauernde Pandemie zu sensibilisieren. Sie wurden am Donnerstag vorgestellt und können von der Website der Destination Engadin St. Moritz heruntergeladen werden.

Die Taskforce Corona II Engadin

Die wichtigsten Branchen des Oberengadiner Tourismus, die Gesundheitsversorgung und die Destinationsorganisation Engadin St. Moritz haben im September 2020 die Taskforce «Corona II Engadin» gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Betriebe der Region Maloja in der Pandemie zu unterstützen. Auf Einladung der Taskforce treffen sich seit November auch alle Gemeinden von Südbünden zu einem wöchentlichen Informationsaustausch über die Pandemie und besprechen ihre Massnahmen dazu. 

Die Taskforce koordiniert ihre Tätigkeit auch mit kantonalen Stellen und unterstützte diese etwa bei den grossen Tests in der Region und im Umgang mit Ausbrüchen in Betrieben. Finanziell getragen wird die Taskforce durch die Destinationsorganisation und die Gemeinden der Region Maloja. Geleitet wird sie durch Jan Steiner von der Destinationsorganisation und Christian Gartmann, der sie ins Leben gerufen hatte.

Download

Das Handbuch «Szenarien zur Covid-19 Pandemie im Sommer 2021» kann hier heruntergeladen werden.
www.engadin.ch/files/pdf/210325_ESTM_Szenarien_Sommer_11.pdf  

Leitung Taskforce Corona II Engadin

Jan Steiner, Brand Manager Engadin, Engadin St. Moritz Tourismus AG
jan.steiner@estm.ch | +41 79 686 91 91

Christian Gartmann, Projektleiter Taskforce / Koordination Gemeinden
christian@gartmann.biz | +41 79 355 78 78 

 

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