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Neues Gremium «Culturissem» erweitert Engadiner Kulturangebot

Das Engadin ist traditionell Schauplatz vielfältiger Kulturevents, welche die grosse Bandbreite von gelebter Geschichte bis internationalen Kulturtrends umfassen. Um den Eventkalender rund um Brauchtum, Musik, Kunst und Literatur noch zu erweitern sowie attraktive kulturtouristische Angebote vermehrt zu bündeln und zu kommunizieren, hat die Engadin St. Moritz Tourismus AG (ESTM AG) nun das neue Fachgremium «Culturissem» unter dem Vorsitz von Hotelière und Tourismusunternehmerin Bettina Plattner-Gerber eingesetzt.

Die Idee dazu entstand im Januar 2020 während einer ESTMInformationsveranstaltung im Pontresiner Kultur- und Kongresszentrum Rondo. Vertreter der Tourismusorganisation sowie der Engadiner Kulturszene suchten damals nach einem Weg, Gästen und Einheimischen den Zugang zu einem noch vielseitigeres Engadiner Kulturangebot zu ermöglichen. In dieser Kerngruppe fanden sich neben Jan Steiner (Brand Manager Engadin) und Marijana Jakic (Brand Manager St. Moritz) auch Adrian Ehrbar (Direktor St. Moritz Tourismus),  Fadri Guidon (Präsident Kulturkommission Region Maloja), Vera Kaiser (Kulturdirektorin Laudinella St. Moritz), Bettina Plattner (Hotelière und Tourismusunternehmerin), Mirella Carbone (Institut für Kulturforschung Graubünden).

Acht Themen, acht Experten, ein Ziel

Gemeinsam identifizierte die Kerngruppe acht Themenbereiche: «rätoromanische Sprache», «Musik», «Theater, Tanz & Film», «Bildende Kunst», «Literatur», «Kulinarik», «Brauchtum & Geschichte», «Architektur, Design & Handwerk». Jedes dieser Themen wird von Fachexpertinnen und -experten betreut, die sich mit den regionalen Akteuren seines Bereichs aktiv austauschen werden. Neben dieser beratenden Tätigkeit obliegt es den Expertinnen und Experten für ihren jeweiligen Bereich, die notwendigen Benchmarks und Alleinstellungsmerkmale zu definieren, anhand derer sie neue Kulturangebote entwickeln.

Mindestens 16 neue Kulturevents bis 2022

«Mit ‘Culturissem’ gewinnt die Engadiner Kulturszene einen ebenso kompetenten wie tatkräftigen Fürsprecher», so Jan Steiner. «Das Gremium wird vier Mal im Jahr zusammentreten, um über Produktideen zu beraten und zu entscheiden. Anschliessend tritt die ESTM mit Umsetzungsvorschlägen auf das Gremium zu, und die Produkte werden publiziert.» Ins Gremium berufen wurden bislang Martina Shuler-Fluor (Fachexpertin Romanische Sprache), Werner Steidle (Fachexperte Musik), Lorenzo Polin (Fachexperte Theater, Tanz & Film), Sylvia Bandi (Fachexpertin Bildende Kunst) sowie Aita Bott (Fachexpertin Architektur, Design & Handwerk). Noch offen – auch für Initiativbewerber – sind die Posten in den Bereichen Kulinarik, Literatur sowie Brauchtum & Geschichte.

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